Susanne Krell
Konzept- und Installationskünstlerin
Susanne Krell ist eine deutsche Konzept- und Installationskünstlerin, die heute in Neuruppin lebt und arbeitet. International bekannt wurde sie durch ihre Frottagen – Abriebe steinerner Zeugnisse von Orten weltweit, die sie als Archiv von Ideen und Konzepten versteht. Ihre Arbeiten bewegen sich interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen raumgreifender Installation, Malerei, Fotografie, Video und Grafik. Sie beschäftigen sich mit Erinnerung, kultureller Identität, Geschichte und Geschichten. Krell wurde zuletzt 2020 mit dem Ida-Demel-Kunstpreis ausgezeichnet. Ihre realisierten Kunst-am-Bau-Projekte finden sich in Bern und Fribourg /CH aber auch in München und Bonn. Einzelausstellungen zeigten ihre Werke beispielsweise im Kunstmuseum Bonn und der Pfalzgalerie Kaiserslautern, Ausstellungsbeteiligungen führten u.a. nach Oxford GB, Jinan CH, Camagüey CU. Ihre Dokumentation zu den Frottage-Arbeiten aus Lemberg UK kam in 2022 auf die Shortlist des KOLGA Tbilisi Foto Award GE. Einige ihrer Arbeiten sind in Museen vertreten.
