Genia Chef
Künstler
Genia Chef ist in Kasachstan geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland, Spanien und den USA. Er gilt als Begründer des Post-Historismus, einer Kunstrichtung, die Elemente der traditionellen Malerei mit ästhetischen Experimenten verbindet und aktuelles Zeitgeschehen in Form einer neuen Mythologie interpretiert.
In seinem Projekt „Nibelungenlied“, das 2020 im Landesmuseum Liechtenstein begann und seitdem als Wanderausstellung in Museen und Schlössern an Rhein und Donau gezeigt wird, illuminiert der Künstler das Epos mit Vogelfedern auf papier déchiré und großen Leinwänden. Im Moment arbeitet Genia Chef an einem Zyklus, inspiriert von Dantes „Inferno“.
Studium Malerei und Graphik an der Wiener Kunstakademie, Auszeichnung mit dem Goldenen Fuegerpreis. Teilnahme an internationalen Ausstellungen, u.a. Kunstbiennale Venedig; Museum of Modern Art Ostende, Belgien; Yeshiva University Museum New York; Russisches Museum Sankt Petersburg; Experimental Art Foundation, Adelaide, Australien; University Art Museum Albuquerque, New Mexiko; Mdina Biennale Malta
